Helfen Sie Kindern, Frauen und Männern in die Eigenständigkeit!

Programm Ernährung

Landwirtschaft ermöglicht es Menschen in Afrika, Nahrungsmittel selbst zu erzeugen.

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Mehr als 30 Prozent der Kinder in Afrika sind chronisch unterernährt. Landwirtschaftsprojekte dienen der Ernährungssicherung, als Ergänzung zu bestehenden Ernährungsprogrammen und zur Einkommensgenerierung. Allen Projekten gemeinsam sind Wissensvermittlung, praktische Trainings und Unterstützung durch Startpakete (z. B. Saatgut, Werkzeuge oder Kleintiere).

„Klimaintelligente Landwirtschaft besteht aus drei Säulen: Produktivität, Anpassung und Abschwächung. Wir müssen das kleinste Stück Land so produktiv wie möglich machen, den Menschen beibringen, wie man neue, klimafreundliche Technologien einsetzt und sich auf die Zukunft vorbereitet.“

Fred Mutenyo, ForAfrika Landwirtschaftsexperte und Country Director Uganda

Ernährung und Landwirtschaft
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Ob Privatperson, Unternehmen, Stiftung, Kirche oder Verein, ob Schulklasse, Freundeskreis oder Familie. Jedes Engagement zählt!

Land­wirtschaft schafft Resilienz und Zugang zu Ernährungs­sicherheit

Die Herausforderungen, mit welchen die afrikanische Bevölkerung zunehmend konfrontiert sind, sind vielseitig und komplex. Eine der besten Maßnahmen, um die Resilienz zu stärken und Herausforderungen zu meistern, sind Landwirtschaftstrainings.

Mit landwirtschaftlichem „Startkapital“ wie Werkzeuge & Saatgut, Schulung und praktischem Training kann die Grundlage für nachhaltige Ernährungssicherheit und Einkommen gelegt werden.

Schlüsselprinzipien für Ernährung

Durch fragile Lieferketten, Teuerung der Lebensmittelpreise oder klimabedingte Dürren/Überschwemmungen wird die Ernährungssicherheit in vielen Ländern zunehmend gefährdet. Deshalb schulen wir die Teilnehmer, wie sie mit lokalen Ressourcen und durch einfache Praktiken in die Selbstversorgung kommen können. Dabei ist uns auch die ausgewogene Ernährung wichtig.

Das gemeinschaftliche Leben und Arbeiten in Familien, Sippen und Dorfgemeinschaften ist in Afrika stark verwurzelt. Es dient der sozialen Absicherung und gegenseitiger Unterstützung.

Die Gemeinschaft nimmt auch den Einzelnen in die Pflicht zu helfen, wenn ein Notfall auftritt. Die Entwicklung und Verbesserung der Lebensumstände kann daher nur dann nachhaltig gelingen, wenn sowohl das Individuum als auch die Gemeinschaft in den Prozess eingebunden sind.

Deshalb legen wir großen Wert darauf, jeweils die ganzen Gemeinschaften in die Projekte einzubeziehen und in Gruppen gemeinsam zu schulen.

Eigenständigkeit ist unser Hauptanliegen. Daher achten wir von Projektbeginn an darauf, die Eigenverantwortung der Teilnehmer zu fördern.

Dies geschieht z. B. dadurch, dass die Teilnehmer ein Teil ihres Grundstücks oder andere Ressourcen für die Trainings zur Verfügung stellen. Oft geben sie auch Ernteüberschüsse als Saatgut für eine neue Gruppe weiter, oder verschenken den ersten Wurf ihrer Ziegen.

Das Klima ändert sich und Afrika ist am stärksten davon gefährdet, obwohl es am wenigsten zu den CO2-Emissionen beiträgt. Dadurch funktionieren herkömmliche Anbaumethoden oft nicht mehr.

Aus diesem Grund setzen wir auf klima-smarte Methoden in der Landwirtschaft, um Wasser zu sparen, Erosionen zu verhindern und organische Pestizide und Dünger herzustellen. Diese Methoden können von der lokalen Bevölkerung in ihrem Kontext selbstständig umgesetzt werden.

Etwa 75 % der Menschen, die wir durch die Landwirtschaftsprojekte in Uganda unterstützen, sind Frauen.
Dadurch stärken und befähigen wir Frauen und geben ihnen die Chance, ihr Einkommen selbst zu generieren.
In Frauen zu investieren, heißt in die Zukunft Afrikas zu investieren.

Ernteüberschüsse sollen verkauft werden, um zusätzliches Einkommen zu generieren. Wo möglich, fördern wir den Zugang zum Markt, sodass durch diese Einkommensquelle weitere Produkte des täglichen Bedarfs (z. B. Seife, Salz, Schulgebühren etc.) angeschafft werden können.

Darüber hinaus vermitteln wir in gewissen Projekten auch ein Grundverständnis für Spar- und Investitionstätigkeiten. 

Gemeinschaftsgärten

In vielen ländlichen und abgelegenen Regionen setzen wir in unseren Projektländern sog. „Community Agriculture“-Projekte um.

So hat sich beispielsweise seit dem Projektstart der Gemüsegärten in den Flüchtlingscamps in Uganda dieses Gartenkonzept zu einem erfolgreichen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Modell für viele Flüchtlinge aus dem Südsudan entwickelt. 

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Unterernährung

Unser landwirtschaftliches Basisprogramm für Unterernähung in Pibor (Südsudan) – einer Gegend mit sehr hoher Unterernährungsrate – zeigt: Wenn Mütter von mangel- und unterernährten Kindern in landwirtschaftliche Trainings eingebunden werden, verbessert sich die Ernährungssituation für die eigene Familie und darüber hinaus für die ganze Gegend. Denn Ernteüberschüsse können von den Frauen auf lokalen Märkten verkauft werden. (Mehr zum Thema akuter Mangelernährung und Gesundheit auf dieser Seite)

Tierwohl fördert Ernährungssicherheit

Auch Tierwohl trägt dazu bei, dass Familien Ernährungssicherheit erfahren. Durch unser Pilotprojekt in der Zentralafrikansichen Republik konnte sich die Ernährungssicherheit von über 34.000 Menschen verbessern.

Regelmäßige Tierarztbesuche in Verbindung mit landwirtschaftlichen Trainings zeigen, dass sich bereits nach einem Jahr die Situation vieler Familien deutlich verbessert.

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