Wichtige medizinische Hilfsgüter für den Südsudan
Die Verschiffung stärkt Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen
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ForAfrika konnte in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern im Gesundheitsprogramm ein wichtiges Vorhaben realisieren: die Verschiffung von gespendeten, medizinischen Hilfsgütern im Wert von ca. 350.000 USD. Die Ausrüstung dient Krankenhäuser in ländlichen Regionen im Südsudan.

Medizinische Hilfsgüter sorgen für Modernisierung der Krankenhäuser
Dr. Patrick Ohir, ein Arzt von ForAfrika, der Operationen im Pibor Civil Hospital (Südsudan) durchführt, und Dr. Shamir Joseph, Direktor des County Hospital, erklärte bei der Entgegennahme der Ausrüstung, wie wichtig es ist, die Gemeinden der Greater Pibor Administrative Area (GPAA) mit solchen medizinischen Geräten auszustatten: „Das Krankenhaus benötigte dringend zusätzliche medizinische Geräte und Verbrauchsmaterialien. Das engagierte Team von Gesundheitspersonal wird mit den neuen Geräten wirklich etwas bewegen können“, betonte er.
Der Schlüssel zu einer wirksamen Hilfe für die Menschen in der Region Pibor liege darin – so Dr. Shamir Joseph Direktor des Pibor Civil Hospital –, die ländlichen Krankenhäuser zu modernisieren, um Patienten vor Ort versorgen zu können. „Solche Spenden sind eine Lebensader und eine große Hilfe, insbesondere für Kinder und Mütter in unserer Gemeinde.“
Die Lieferung der medizinischen Hilfsgüter umfasst z. B.:
- Blutdruckmessgeräte,
- OP-Betten,
- Operationsliegen,
- Operationsleuchten,
- Krücken,
- Rollstühle,
- Operationssets,
- mobile Rollwagen,
- Vitalparameter-Monitore,
- Sauerstoffkonzentratoren,
- Krankenbetten,
- Matratzen und
- eine Reihe von Krankenhausverbrauchsmaterialien.
Stärkung der Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern
Dank der neuen, gelieferten Hilfsmittel sind die Gesundheitsfachkräfte nun in der Lage, komplexere lebensrettende Eingriffe durchzuführen.
Ein Teil der Ausrüstung wurde an das Boma County Hospital geliefert. Das Krankenhaus hat derzeit Schwierigkeiten, die Gesundheitsversorgung für ein Einzugsgebiet von etwa 43.000 Menschen mit 32 Betten, davon nur 8 in der Entbindungsstation und 4 Betten in der Kurzzeitstation, sicherzustellen, wie eine Hebamme von ForAfrika in diesem Krankenhaus, die Situation beschrieb.
Die gespendeten Geräte werden den Einrichtungen helfen, die Verschreibung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten im Zusammenhang mit Müttern und Kindern zu verbessern und damit die Versorgung in der Region zu verbessern.



