Unsere Projektländer in Afrika
Wir lieben Afrika – und wir lieben die Menschen in unseren Projektländern.
Projektland ist nicht gleich Projektland.
Jedes unserer Projektländer in Afrika hat seine ganz eigenen Merkmale, Potenziale und Herausforderungen. In der Auswahl unserer Projekte gehen wir auf diese Besonderheiten ein. Die enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort ermöglicht lokal nötige Projekte umzusetzen.
Jedes unserer Projektländer in Afrika hat seine ganz eigenen Merkmale, Potenziale und Herausforderungen. In der Auswahl unserer Projekte gehen wir auf diese Besonderheiten ein.
Angola – Potenzial und Herausforderungen
Angola ist eines der ressourcenreichsten Länder Afrikas. Zwei Drittel der Bevölkerung profitieren nicht davon, sondern (über-)lebt mit weniger als zwei Dollar pro Tag. In Angola ist die Kindersterblichkeitsrate noch immer sehr hoch, viele Menschen haben schlechten oder gar keinen Zugang zu sauberem Wasser oder sanitären Einrichtungen. Die Alphabetisierungsrate ist im kontinentalen Vergleich sehr niedrig. Hinzu kommt, dass unser Projektland derzeit eine der schlimmsten Dürren seit 40 Jahren erlebt.
- 2002 endete der 27 Jahre andauernde Bürgerkrieg in Angola. Dadurch hat sich die politische und wirtschaftliche Lage weitestgehend stabilisiert.
- Bildungsdefizit: Viele Akademiker, Fachkräfte und gut ausgebildete Arbeiter wurden während des Krieges getötet oder haben das Land verlassen. Folglich entstand ein Bildungsdefizit.
- Nahrungsmittelknappheit in ländlichen Gebieten: Die meisten Familien sind vom Ackerbau (Selbstversorgung) und dadurch vom Regen abhängig.
- Mangel an sauberem Trinkwasser in ländlichen Gebieten: Wasserinduzierte Krankheiten sind ein hoher Risikofaktor, vor allem für Kleinkinder.
- Mangel an medizinischer Versorgung in abgelegenen Gebieten.
- Sehr hohe Kindersterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren.
Nothilfe aufgrund von akuter Dürre
Zugang zu sauberem Trinkwasser
Schul- und Gemeinschaftsgärten fördern die Nahrungssicherheit
Behandlungen von Unter- und Mangelernährung
Schulernährung fördert Bildung und schafft Zukunft
Mehr Infos zu Angola:
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Mehr InformationenMosambik – Potenzial und Herausforderungen
Mosambik liegt am indischen Ozean und verfügt über reichlich Ackerfläche, Wasser, Energie und Bodenschätze. Allerdings hat die Republik immer noch mit einem militärischen Aufstand in Teilen der gasreichen Provinz Cabo-Delgado zu kämpfen.
Schätzungsweise drei Millionen Menschen sind landesweit aufgrund des Konflikts, des Klimawandels und der fragilen Wirtschaft von großer Ernährungsunsicherheit betroffen.
- Das am indischen Ozean gelegene Projektland wird teils mehrmals im Jahr von Wirbelstürmen heimgesucht.
- Gleichzeitig leidet Mosambik unter Dürren.
- Mangel an sauberem Trinkwasser in abgelegenen Gebieten: Wasserinduzierte Krankheiten sind ein hoher Risikofaktor, vor allem für Kleinkinder.
- Zerstörte Infrastruktur.
- Militärische Aufstände in Teilen der gasreichen Provinz Cabo-Delgado.
- Schätzungsweise drei Millionen Menschen sind von großer Ernährungsunsicherheit betroffen.
Nothilfe bei Zyklone & Dürre
Zugang zu sauberem Trinkwasser
Schulernährung fördert Bildung und schafft Zukunft
Ruanda – Potenzial und Herausforderungen
Während des brutalen Bürgerkriegs und Völkermords in Ruanda 1994 wurde zahlreichen Menschen die Lebensgrundlage geraubt. Die nationale Wirtschaft leidet bis heute unter den Folgen des Kriegs. Neben zahlreichen Todesopfern führten Plünderungen und Landraub zur Vernachlässigung von landwirtschaftlichen Kulturen. Internationale Investitionen blieben für lange Zeit aus und die lokale Bevölkerung erholt sich wirtschaftlich nur langsam.
Seit der Nothilfe- und Wiederaufbauphase nach dem Völkermord hat Ruanda erhebliche sozioökonomische Fortschritte erzielt. Glücklicherweise mussten wir seither keine Nothilfemaßnahmen mehr leisten.
- In ländlichen Gebieten herrscht noch immer große Armut.
- In abgelegenen Regionen treten vermehrt Durchfallerkrankungen und Lungenentzündungen auf. Dies sind Indikatoren für schlechte Hygienepraktiken und fehlenden Zugang zu sauberem Wasser.
- Viele Kinder stammen aus Familien mit sehr niedrigem Bildungsniveau und besuchen keine Schule.
Zugang zu sauberem Trinkwasser fördert die Hygiene & Gesundheit
Schul- und Gemeinschaftsgärten fördern die Nahrungsmittelsituation
Schulernährung fördert Bildung und schafft Zukunft
Business Trainings schaffen Existenzgrundlagen, insb. für Frauen und Mütter
Helfen Sie Menschen aus der Armut!
Südafrika – Potenzial und Herausforderungen
Seit Südafrikas Übergang zur Demokratie Mitte der 1990er-Jahre gibt es beträchtliche Fortschritte und wachsenden Wohlstand in der Bevölkerung. Trotz allem hat die Apartheid-Politik bis heute tiefe Spuren hinterlassen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut, über 30 % sind arbeitslos und das Land hat eine der höchsten und anhaltendsten Ungleichheitsraten der Welt.
ForAfrikas Hauptsitz der Verwaltung ist in Johannesburg. Sponsoren für Projekte in Südafrika werden hauptsächlich durch Firmenpartnerschaften vor Ort und Privatspender im Inland generiert.
Sanitäre Einrichtungen in Kindertagesstätten
Obst- und Gemüsegärten in Kindertagesstätten
Schulernährung in Vorschulen (Townships)
Südsudan – Potenzial und Herausforderungen
Südsudan ist ein sehr junger Staat. Im Jahr 2011 hat Südsudan seine Unabhängigkeit von Sudan erklärt. Doch nach wie vor befindet sich das Land in einer humanitären Krise, welche sich durch anhaltende Stammeskonflikte, Vertreibung und Wetterextreme weiter verstärkt. Im Jahr 2022 waren schätzungsweise zwei Drittel der südsudanesischen Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Südsudan ist auf internationale Hilfe angewiesen.
- Lebensbedrohliche Bedingungen für viele Familien.
- Klimatische Veränderungen verringern die Erträge der Ernten um ein Vielfaches. Die daraus resultierende Nahrungsmittelknappheit führt zu Hungersnöten.
- Mangel an sauberem Trinkwasser: Wasserinduzierte Krankheiten sind ein hoher Risikofaktor, vor allem für Kleinkinder.
- Ein großer Teil der Bevölkerung flüchtet in die Nachbarländer (z. B. Uganda).
Nothilfe für Flüchtlinge
Bau von Brunnen, Handwascheinrichtungen und Latrinen sowie Hygienetrainings
Schul- und Gemeinschaftsgärten fördern die Nahrungssicherheit
Maßnahmen für schwerst unterernährte Kinder u.a.
Uganda – Potenzial und Herausforderungen
Die Republik Uganda in Ostafrika ist mit 1,5 Millionen Flüchtlingen aus anderen afrikansichen Staaten Hauptaufnahmeland, insbesondere für Geflüchtete aus dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo. Der Zustrom nach Uganda ist hauptsächlich auf Konflikte in den umliegenden Ländern zurückzuführen und mündet immer mehr in eine Flüchtlingskrise. Die zentrale Lage des Landes und die ugandische Großzügigkeit stellen für die Flüchtlinge Schutz- und Zufluchtsort dar. Aufgrund der hohen Flüchtlingsrate sind die humanitären Bedürfnisse in diesem Projektland sehr groß.
- Versorgung von Flüchtlingen in den Flüchtlingslagern Imvepi, Rhino und Moyo nordöstlich von Arua.
- Verteilung von notwendigen Hilfsgütern, wie z. B. Decken, Moskitonetzen, Besteck, Eimern, Seife etc. für neu ankommende Flüchtlinge.
- Versorgung von unterernährten Kleinkindern sowie schwangeren und stillenden Müttern mit speziellen Nahrungsmitteln.
- Ernährungsprogramm an Schulen innerhalb des Flüchtlingslagers.
- Etablierung von Gemeinschaftsgemüsegarten und Durchführung von Schulungen im Bereich Ackerbau und Ernährung.
- Bereitstellung von sanitären Anlagen sowie die Förderung von Hygiene im Flüchtlingslager werden durch Projekte im Bereich Wasser, Hygiene und sanitäre Anlagen (WASH) ermöglicht.
Erstversorgung der Flüchtlinge
Brunnenbau, Brunnensanierung, sanitäre Anlagen, Hygiene-Schulungen
Landwirtschaftsprojekte, Schul- und gemeinschaftsgärten
Schulernährungsprogramm in Flüchtlingslagern.
Spargruppen & Business Trainings zur Existenzsicherung
Zentralafrikanische Republik – Potenzial und Herausforderungen
Die Zentralafrikanische Republik (kurz: ZAR) ist ein Binnenstaat in Zentralafrika und das jüngstes Projektland von ForAfrika. Die Republik zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Mehr als die Hälfte der Menschen ist auf humanitäre Hilfe angewiesen.
- ZAR verfügt über enorme natürliche Ressourcen und landwirtschaftliches Potenzial.
- Seit vielen Jahren leidet das Land und die Menschen unter einem Bürgerkrieg. Das hohe Maß an Konflikten hat zu einer anhaltenden Notsituation im Bereich der Ernährungssicherheit geführt.
- Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat nicht genug zu essen.
- Mehr als ein Fünftel der Bevölkerung wurde durch Kämpfe vertrieben.
- Die Landwirte haben Mühe, Nahrungsmittel zu produzieren, und Krankheiten vernichten Ernten und Viehbestände.