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Rosemary: vom Flüchtling zur Unternehmerin

Trainings bringen Frucht und schaffen Zukunft.

Aufgrund des brutalen Bürgerkrieges im Südsudan floh Rosemary mit ihren vier Kindern in den Nordwesten Ugandas. So stand sie noch vor wenigen Jahren vor dem Nichts. Dank unserer Landwirtschaftstrainings und unseren Spargruppen ist Rosemary erfolgreiche Unternehmerin eines Einzelhandelsgeschäfts. Wir durften die herzliche Rosemary im Sommer vor Ort kennenlernen und Zeuge dieser Erfolgsgeschichte sein.

Vom Flüchtling zur Selbstversorgerin

Kaum zu glauben, dass die 47-jährige Mutter im Jahr 2018 noch vor dem Nichts stand. Aufgrund des brutalen Bürgerkrieges im Südsudan floh Rosemary mit ihren vier Kindern in den Nordwesten Ugandas. Ihr Hab und Gut musste sie zurücklassen. Dass Rosemary nun wieder mit beiden Beinen im Leben steht, hat sie ihrem unermüdlichen Fleiss zu verdanken sowie der Hilfe durch ForAfrika.

Rosemary gehörte zu einer Gruppe, bestehend aus 30 Flüchtlingen und Einheimischen, die von lokalen ForAfrika-Mitarbeitern im Gemüseanbau geschult wurde. Zudem erhielt sie Saatgut, Werkzeuge und praktisches Know-How zu effizienten Agrartechniken. Sofort begann Rosemary das Erlernte auf ihrem kleinen Grundstück in der Flüchtlingssiedlung Imvepi umzusetzen und so konnte sie ihre Kinder bald wieder selbst ernähren. Die überschüssigen Ernteerträge verkaufte sie auf dem Markt und erwirtschaftete damit ein kleines Einkommen.

Mehr als „nur“ Selbstversorgung

Aufbauend auf dem Landwirtschaftstraining wurden Rosemary und andere Teilnehmende im Grundverständnis von Sparen und Investieren geschult. In selbstorganisierten «Spargruppen» (Programmbereich Existenzgründung) verpflichten sich die Teilnehmer, einen wöchentlichen Mindestbetrag in eine Sparbüchse zu legen, wovon sie dann jeweils Kleinkredite vergeben können. Rosemary hat von sich aus mehr als den Mindestbetrag gespart und konnte damit einen kleinen Laden eröffnen.

«Ich beschloss, einen Kredit von 450’000 UGX (ca. 110 EUR) von unserer Spargruppe aufzunehmen, um den Handel auszubauen», erklärt Rosemary. «Den Laden konnte ich nun zu einem Einzelhandelsgeschäft ausweiten.» Für die Arbeiten im Garten stellt sie inzwischen zusätzliche Arbeitskräfte ein. So passiert Multiplikation auf allen Ebenen. Das Leben von Rosemary ist ein ermutigendes Beispiel dafür, wie das Landwirtschaftsprojekt lokale Gemeinschaften aufblühen lässt.

“In Zukunft möchte ich aus meinem kleinen Laden einen Großhandel machen. Ich möchte auch eine Mühle zum Mahlen von Brei kaufen, damit ich neben dem Laden noch andere Einnahmequellen habe."
Rosemary

Existenzgründung durch VSLA Gruppe

Rosemary und ihre Spargruppe

Existenzgründung bei Rosemary

Rosemary zeigt uns ihren Laden.

Eine ermutigende Begegnung

Wir durften Rosemary auf unserer Projektreise im Sommer kennenlernen. Es war eine große Ermutigung zu sehen, wie Rosemary aus unbeschreiblichen Umständen den Weg zurück in einen geregelten Alltag zurückgefunden hat. Dabei ist sie auch ein großes Vorbild für all die Frauen, sie wir in ihrer Spargruppe kennenlernen durften.

Die Investitionen unserer Spender und die unserer Kollegen vor Ort, die die Landwirtschafts- und Finanztrainings durchführen, tragen Früchte – im wahrsten Sinne des Wortes.

Von Herzen danke, dass Sie als Spender zu dieser positiven Veränderung beigetragen haben!

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