Die Menschen im Sudan sind dringend auf Hilfe angewiesen.

Von Hunger und Mangelernährung zum Hoffnungssymbol

Wie Cecilias erfolgreiche Therapie in Angola die gesamte Gemeinschaft ermutigt

Familien in Angola kämpfen ums Überleben. Kleinbauern und Familien, die maßgeblich von landwirtschaftlicher Tätigkeit abhängig sind, leiden stark unter Dürreperioden. Für Kinder wie Cecilia sind Folgen wie Hunger und Mangelernährung lebensbedrohlich. Doch ihre Geschichte aus dem Gesundheitsprogramm in Kafindwa gibt nicht nur ihrer Famile Hoffnung. 

Von Hunger zu Hoffnung
Stück für Stück erlangte Cecilia neue Kraft. Nun ist sie wieder ein aufgewecktes Mädchen mit großen Träumen für die Zukunft.

Cecilias täglicher Kampf gegen Hunger

Cecilia ist ein achtjähriges Mädchen aus einem kleinen ländlichen Dorf in Kafindwa und war einst voller Leben – bis Nahrungsmittelknappheit und Armut ihre Kindheit überschatteten.  

Cecilias Eltern sind Kleinbauern. Sie arbeiten fleißig, um ihre Tochter und die ganze Familie zu ernähren. Doch die Eltern müssen stets darum kämpfen, genug Lebensmittel für die Familie bereitzustellen.  

Hinzu kamen in letzter Zeit Dürren in Angola und schlechte Ernten, die die landwirtschaftliche Versorgung erschwerten. Für die Kleine Ceclia war diese Entwicklung dramatisch: Bald zeigte ihr Körper die verheerenden Zeichen schwerer akuter Mangelernährung. Ihre Gliedmaßen wurden dünn, ihr Bauch schwoll unnatürlich an, und das Leuchten in ihren Augen verblasste. Sie wurde so schwach, dass sie nicht einmal mehr mit ihren Geschwistern spielen konnte. 

Noch rechtzeitig: Cecilias Therapie

Eines verzweifelten Tages, als Cecilias Mutter erkannte, dass ihre Tochter immer schwächer wurde, wickelte sie die Kleine in ein Tuch und trug sie kilometerweit zum nächstgelegenen Gesundheitsposten in Kafindwa. Die Gesundheitshelfer handelten sofort, diagnostizierten schwere akute Mangelernährung und nahmen Cecilia in das ambulante therapeutische Programm auf. Sie erhielt sofort Ready-to-Use Therapeutic Food (RUTF), eine energiereiche Erdnusspaste voller lebenswichtiger Nährstoffe. Anfangs konnte sie kaum essen, doch Tag für Tag begann die Nahrung zu wirken. Langsam kehrten ihre Kräfte zurück und ihr Appetit wuchs. Woche für Woche nahm sie zu, ihr Körper wurde kräftiger, ihre Energie kehrte zurück. 

Cecilias Genesung motiviert andere Familien

Nach acht Wochen konsequenter Behandlung war Cecilia nicht mehr das schwache, lethargische Mädchen, das ihre Mutter einst in die Klinik getragen hatte. Sie hatte sich völlig verändert. Sie lachte wieder, spielte mit ihren Geschwistern und half ihrer Mutter sogar bei kleinen Hausarbeiten. Ihre Genesung war nicht nur ein Sieg für ihre Familie – sie wurde zum Hoffnungssymbol für die gesamte Gemeinschaft. Inspiriert von Cecilias Geschichte begannen immer mehr Eltern, ihre Kinder zur Untersuchung und Behandlung in den Gesundheitsposten zu bringen, zum Teil zum ersten Mal mit dem Bewusstsein, wie lebenswichtig eine gute Ernährung ist. 

Cecilias Weg von der Schwäche zurück zu einem gesunden, lebendigen Kind zeigt eindrucksvoll, wie wichtig frühzeitige Interventionen sind und welche lebensrettende Wirkung das Gesundheitsprogramm von ForAfrika hat. Heute träumt Cecilia davon, Krankenschwester zu werden, um anderen Kindern in ihrem Dorf zu helfen, gesund aufzuwachsen – genau so, wie sie es selbst erleben durfte. 

Von Herzen danke, dass Sie als Spender zu dieser positiven Veränderung beigetragen haben!

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