Von Nothilfe bis Fußballfelder in Mosambik
Die Partnerschaft zwischen ForAfrika und Sasol stärkt Gemeinden langfristig
- Lesedauer: 3 Minuten
Entlang der Küste des Indischen Ozeans zeigt sich, wie nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit konkret wirkt. In der Provinz Inhambane in Mosambik unterstützt ForAfrika gemeinsam mit dem Energieunternehmen Sasol Gemeinden beim Wiederaufbau nach extremen Wetterereignissen. Die Partnerschaft stärkt nicht nur (Fußball-) Infrastruktur, sondern Teilhabe und Zukunftsperspektiven – für einzelne Menschen und ganze Dorfgemeinschaften.

ForAfrika und Sasol bei der Einweihung des Fußballplatzes
Extreme Wetterereignisse im „Land der guten Menschen”
Entlang der türkisfarbenen Gewässer der indischen Ozeanküste Mosambiks liegt die Provinz Inhambane, die landesweit als „Terra da Boa Gente“ – das Land der guten Menschen – bekannt ist. Mit ihrer warmen Gastfreundschaft, reichen Kultur und beeindruckenden Landschaften stehen Distrikte wie Vilankulo, Inhassoro und Govuro beispielhaft für die Widerstandskraft und Großzügigkeit der Menschen im Süden Mosambiks.
In den vergangenen Jahren waren Gemeinden in der Provinz wiederholt extremen Wetterereignissen ausgesetzt, die lokale Infrastruktur und Lebensgrundlagen stark beeinträchtigten. Eines der gravierendsten Ereignisse war der Zyklon Eloise, der Wirbelsturm, der Mosambik im Januar 2021 traf.
Starke Winde und Überschwemmungen beschädigten Schulen, Gesundheitszentren und Wasserversorgungssysteme in den nördlichen Distrikten Inhambanes. Besonders betroffen waren die Gemeinden Govuro, Inhassoro und Vilankulo. Hunderte Familien verloren dadurch den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen.
Nothilfe und Wiederaufbau durch starke Partnerschaften
Als Reaktion darauf ging ForAfrika im Juni 2021 eine Partnerschaft mit Sasol ein, um Maßnahmen zur Nothilfe und Wiederherstellung umzusetzen. Mit einer Intervention von 250.000 US‑Dollar konzentrierte sich die Zusammenarbeit auf die Wiederherstellung zentraler Infrastruktur, damit Gemeinden wieder Zugang zu Gesundheitsversorgung, sauberem Wasser und Bildung erhalten konnten.
Die Ergebnisse waren unmittelbar sichtbar. Das Gesundheitszentrum Nhapele im Distrikt Inhassoro wurde wiederaufgebaut, sodass die medizinische Versorgung für umliegende Gemeinden wieder aufgenommen werden konnte. An der Grundschule Mananisse entstanden zwei Klassenräume sowie ein Lehrerbüro. Dadurch verbesserten sich die Lernbedingungen für Hunderte Kinder.
Im Distrikt Govuro wurden das Gesundheitszentrum Chimunda sowie die Leichenhalle des Gesundheitszentrums Doane saniert. Zusätzlich installierte ForAfrika ein solarbetriebenes Wassersystem in der Gemeinde Matasse. Mehr als 300 besonders gefährdete Menschen haben seither Zugang zu sicherem Trinkwasser.
Würde, Sicherheit und Teilhabe
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Zusammenarbeit von reiner Nothilfe hin zu einer umfassenden Vision nachhaltiger Entwicklung. Öffentlich‑private Partnerschaften wie jene zwischen ForAfrika, Sasol, lokalen Behörden und Gemeinden zeigen, wie koordinierte Zusammenarbeit Resilienz stärkt und langfristige Perspektiven schafft.
Im Rahmen der Acordo de Desenvolvimento Local (ADL) – der lokalen Entwicklungsabkommen – identifizieren Gemeinden ihre Prioritäten selbst und begleiten die Umsetzung aktiv. Dies stärkt Transparenz, Verantwortlichkeit und lokale Eigenverantwortung.
Von Nothilfe zu nachhaltiger Entwicklung
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Zusammenarbeit von reiner Nothilfe hin zu einer umfassenden Vision nachhaltiger Entwicklung. Öffentlich‑private Partnerschaften wie jene zwischen ForAfrika, Sasol, lokalen Behörden und Gemeinden zeigen, wie koordinierte Zusammenarbeit Resilienz stärkt und langfristige Perspektiven schafft.
Im Rahmen der Acordo de Desenvolvimento Local (ADL) – der lokalen Entwicklungsabkommen – identifizieren Gemeinden ihre Prioritäten selbst und begleiten die Umsetzung aktiv. Dies stärkt Transparenz, Verantwortlichkeit und lokale Eigenverantwortung.
Fußballfelder für die nächste Generation
Ein weiterer Meilenstein wurde im Februar 2026 erreicht: Drei neue Gemeinschafts‑Fußballfelder wurden in Mangungumete (Distrikt Inhassoro), Pande und Maluvane (Distrikt Govuro) offiziell an die Gemeinden übergeben. Umgesetzt von ForAfrika im Rahmen des ADL‑Programms mit Unterstützung von Sasol, profitieren mehr als 5.000 Haushalte von diesen neuen Begegnungsorten.
Die Fußballfelder sind weit mehr als Sportanlagen. Sie dienen als Orte für Jugendförderung, sozialen Zusammenhalt und gemeinschaftlichen Austausch. Hier entstehen Teamgeist, Vertrauen und neue Chancen für die Zukunft.
Im “Land der guten Menschen” entsteht Fortschritt durch Zusammenarbeit. Wenn Gemeinden, staatliche Stellen und Partner wie Sasol und ForAfrika an einem Strang ziehen, wird Entwicklung zu einem gemeinsamen Erfolg. Jeder Schritt hin zu besseren Schulen, gesünderen Familien und starken Gemeinschaften ist ein Gewinn für alle.



