Die Menschen im Sudan sind dringend auf Hilfe angewiesen.

Projektland Uganda

Geflüchtete finden Schutz in Uganda

Mädchen in Uganda trinken sauberes Wasser

Der Binnenstaat Uganda in Ostafrika ist ein Hauptaufnahmeland für Geflüchtete. Rund 1,9 Millionen Menschen aus den umliegenden Ländern wie dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo finden in Uganda Zuflucht.

Uganda mit ca. 50 Mio. Einwohnern rangiert im Human Development Index (HDI; dt. „Index für menschliche Entwicklung“) auf Platz 157 von 193. Im Welthunger-Index belegt Uganda Platz 87. Damit fällt der Binnenstaat in die Schweregradkategorie „ernst“.

Der Zustrom der Geflüchteten nach Uganda ist hauptsächlich auf Konflikte in den umliegenden Ländern zurückzuführen und mündet immer mehr in eine Flüchtlingskrise. Die zentrale Lage des Landes und die ugandische Großzügigkeit stellen für die Flüchtlinge Schutz- und Zufluchtsort dar. Aufgrund der hohen Flüchtlingsrate sind die humanitären Bedürfnisse in diesem Projektland sehr groß.

ForAfrika in Uganda

ForAfrika begann seine Arbeit in Uganda im Jahr 2018. Seitdem setzen wir humanitäre Hilfsprojekte in verschiedenen Flüchtlingssiedlungen um, beginnend mit der Imvepi-Flüchtlingssiedlung. Unsere Arbeit konzentriert sich darauf, Hunger und Unterernährung zu bekämpfen, indem wir vulnerable Haushalte von Flüchtlingen und Aufnahmegemeinden mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und Schulungen unterstützen. Zudem bauen wir Bildungsbarrieren ab, indem wir Schulen und Schulkinder gezielt fördern. Ergänzend setzen wir wichtige Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene (WASH) um, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen insgesamt zu verbessern.

Im Laufe der Zeit haben wir unsere Arbeit auf die Flüchtlingssiedlungen Omugo, Lobule und Palorinya ausgeweitet und so unsere Wirkung in mehreren Regionen verstärkt.

Ugandas humanitäre Herausforderungen

Der Welthungerindex zeigt auf, dass in Uganda 22,0% der Bevölkerung unterernährt und 23,5% der Kinder unter fünf Jahren wachstumsverzögert sind. Damit ist ein erheblicher Teil der Bevölkerung mit grundlegenden Herausforderungen konfrontiert.

Folgende humanitäre Maßnahmen wirken dem entgegen:

  • Versorgung von unterernährten Kleinkindern sowie schwangeren und stillenden Müttern mit speziellen Nahrungsmitteln.
  • Ernährungsprogramm an Schulen innerhalb der Flüchtlingslager.
  • Etablierung von Gemeinschaftsgemüsegarten und Durchführung von Schulungen im Bereich Ackerbau und Ernährung.
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Die große Zahl an Geflüchteten ist für die aufnehmenden Gemeinden eine große Herausforderung. Der Druck auf die natürlichen Ressourcen und Lebensgrundlagen wie Wasser, fruchtbarem Land u.a. steigt.

Wir engagieren uns z. B. in Flüchtlingslagern durch den Bau und der Sanierung von Brunnen, die Bereitstellung von sanitären Anlagen, die Verteilung von notwendigen Hilfsgütern sowie die Durchführung von landwirtschaftlichen Trainings.

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